Ein persönliches Projekt, das ich schon länger angehen wollte, jedoch leider oft verschoben habe. Jetzt hatte ich genügend Motivation und auch mal Zeit, sodass ich nun hier stolz von dem Prozess berichten kann:

Da der gesamte Arbeitsablauf als Zeitraffer festgehalten wurde, möchte ich hier nur kleinere Besonderheiten ansprechen.


 

 

 


Das Modell lässt sich im Grunde in zwei Bereiche unterschiedlicher Detaildichte unterteilen. Der Kopf und dessen rechtes Auge stellen dabei den einen Bereich dar und das gesamte linke Auge den anderen.

Angefangen habe ich mit dem linken Auge, da ich frei aus dem Kopf gearbeitet habe war ich mir zu Beginn auch noch nicht bewusst, wie der Kopf aussehen soll. Durch Ausprobieren von spontanen Ideen konnte ich innerhalb der ersten zwei Stunden viele technische Mechanismen erstellen, die ich dann in einer externen Blender Datei kombiniert habe. Dabei habe ich intensiv das „Edit Linked Library“ Plugin benutzt. Details zu dem Plugin findet ihr hier.

Für den Kopf habe ich die Dynamic Topology Funktion genutzt. Sie sorgt für eine automatische Anpassung der Polygonauflösung während des Modellierens. Dadurch hatte ich im Bereich des Auges genügend Polygone um es natürlich zu formen, während der Rest des Kopfes bei einer geingeren Polygonanzahl geblieben ist und die Datei nicht unnötig vergrößert hat.

Mit einer gesamten Arbeitszeit von sieben Stunden ist dieses Modell kein großer Aufwand gewesen. Die Besonderheit jedoch war, dass das Modell an einem Stück, ohne Arbeitspause, gestaltet wurde.

In der Zeitraffer sieht man teile meiner Arbeitsweise. Auch die verschiedenen Versuche am Anfang und Mechanismen, die ich früh wieder verworfen habe.